Katy Perrys „Part of Me“

Veröffentlicht: März 31, 2012 von sieleben in Massenmedien, Okkulte Musik Industrie
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In ihrem Musikvideo „Part of Me“ tauscht Katy Perry ihre Perücken und Latexkostüme gegen eine Armee Uniform ein und schlüpft in die Rolle eines weiblichen US-Marines. Während manche diesen Stilbruch als „frisch“ und „innovativ“ feiern, hat Katy Perrys Video doch eine sehr spezifische Botschaft: Jugendliche und junge Erwachsene zu ermutigen der Armee beizutreten. Wir schauen uns im nachfolgenden Artikel die drei- einhalb Minütige Armeewerbung an.

Karty Perry kennt man normalerweise für ihre Perücken und sexy Outfits. Dies alles hat sie in „Part of Me“ hinter sich gelassen. Also, aufgepast ihr „Terroristen“, Katy Perry ist jetzt ein Army Girl!
Während „Pop Kultur Kritiker“ Perrys Imagewandel als „erfrischend“ willkommen heißen, ignorieren die meisten den entscheidenden Punkt: In ihrem neusten Video unterstützt sie wieder einmal eine Agenda der Elite; nämlich das Anwerben junger Leute für den US-Amerikanischen Militärapparat. Objektiv betrachtet ist „Part of me“ nichts anderes, als ein Werbefilm für das amerikanische Militär getarnt als Pop-Musikvideo. Es beinhaltet alle Komponenten, die auch in normalen Fernsehwerbungen für das US-Militär vorkommen: coole hightech Kriegsmaschinerie, ‚Aufregung und Aktion, „Alles aus sich herausholen“ und so weiter. Vor allem aber stellt es das Militär als perfekten Zufluchtsort für die Rückschläge des normalen Lebens und bietet damit eine echte Alternative für, ansonsten alternativ lose, amerikanische Jugendliche dar.

Das Video wurde auf einer echten US-Marines Basis mit echten Marines gedreht. Dies bedeutet, dass es sich um eine tatsächlich gesponserte Werbung der Marines handelt. Um junge Menschen anzuziehen wird eine bekannte Sängerin benutzt, mit der man sich identifizieren kann. Diese Art von Publicity, in der Schauspieler, Sportler und Musiker als Werbeträger genutzt werden, ist nicht neu und kann in jeder Werbepause gesehen werden. Gerade in den USA ist diese Art der Werbung sehr präsent. 60% aller TV-Werbespots beinhalten „Stars“ und andere Berühmtheiten. In diesem Fall nutzt das US-Militär also Katy Perry um ihr Anliegen, mehr junge Menschen in die Einberufungsbüros zu bekommen, in die Öffentlichkeit zu tragen. In der Tat existiert ein größer werdender Bedarf an neuen Rekruten im US-Militär. Schaut man sich die Beteiligung von US-Truppen im Kampf gegen „Die Achse des Bösen“ und den „internationalen Terrorismus“ an, so ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Soldaten gebraucht werden.
Anstatt also einen 30-Sekunden Werbespot im Fernsehen auszustrahlen, kamen gewiefte Marketingexperten auf die Idee einen bekannten Star, der beliebt bei Jugendlichen ist, als Werbeikone zu verwenden. Während die üblichen Einberufungswerbungen durchaus erfolgreich waren, schauen immer weniger Jugendliche heutzutage Fernsehen, sondern bewegen sich eher im Internet. Warum also keinen Pop-Star nutzen, der Hunderte von Millionen Youtbe Viewers hat und sowieso schon verschiedene Agenda der Elite unterstützt hat?

Kein neues Konzept

Regierungen haben immer die fortschrittlichsten Techniken aus Werbung und Marketing genutzt, um Bürger dazu zu bringen der Armee beizutreten.  Während des Ersten Weltkrieges sah man die typischen „Uncle Sam“ Werbeplakate überall in den USA. Nachdem das Fernsehn in die Wohnzimmer Einzug hielt, verlor die ernst drein blickende Manifestation des US-Patriotismus langsam seine Effektivität.

In den 1950er Jahren suchte man, obwohl die Reihen des Militärs gefüllt waren, nach weiteren guten PR-Aktionen. Elvis Presley, damals bekannter und kontroverser Künstler, trat der Armee als regulärer Soldat bei. Natürlich bekam die Presse „vollen Zugang“ und lichteten Presley in allen möglichen Situationen während seiner „Laufbahn“ ab.
Elvis` immenser Charme, Charisma und Bekanntheit gaben dem US-Militär ein großartiges Forum, um junge Leute der rebellischen „Rock N` Roll“ Generation für die Arme zu begeistern.

Elvis` Army Karriere fand in der Öffentlichkeit statt. Hunderte gestellter Fotos fluteten die damaligen Massenmedien.

Seit den 50ern haben sich Marketing-Techniken natürlich stets in ihrer Effizienz und Gewandtheit verbessert. Heutzutage ist man der Meinung, dass die beste Werbung eine solche ist, die nicht als Werbung erkannt wird. Man weiß, dass Nachrichten, die als Entertainment getarnt werden, vom Publikum besser verarbeitet und aufgenommen werden. Man hat herausgefunden, dass Menschen einen Widerstand gegen Werbung entwickelt haben, was möglicherweise an der Überflutung durch Werbeangebote liegen könnte. Deshalb versucht man Werbung als etwas anderes zu tarnen, um diesen Widerstand zu umgehen.
Um dies zu erreichen, werden häufig Prominente als Träger genutzt, um die Nachricht verdeckt in die Köpfe der Menschen zu bringen, ohne dass dies überhaupt begriffen wird. Katy Perrys „Part of Me“ ist ein Beispiel dieser Technik, die es den Werbenden ermöglicht eine Nachricht zu verbreiten, ohne dass der Empfänger wahr nimmt, wer der tatsächliche Absender ist. So wird im Video nirgends direkt erwähnt, dass es sich um eine Werbung für das US-Militär handelt. Perry`s Video wurde ganz einfach durch das Militär genutzt, um sich ihrer Zielgruppe (Jugendliche und junge Erwachsene) nähern zu können, während das Ganze als „kreative“ Idee der Künsterlerin Katy Perry verkauft wird.

Part of Me erinnert an die Simpsons Episode, in der Bart und seine Freunde eine Boyband gründen. Ihr Produzent entpuppte sich später als US-Militär, der die Band nutzte, um Werbung für die NAVY zu machen. Ihre erste Single „Yvan Eht Nioj“  (Join the Navy rückwärts) nutzte subliminale Nachrichten, um Menschen dazu zu bringen sich beim Militär einzuschreiben.
Die hintergründige Agenda ist in beiden Fällen die Gleiche: Stars werden, in ihrer Rolle als Vorbildfunktion, genutzt um Werbung für die Armee zu machen. Schauen wir uns also die wichtigsten Szenen des Videos einmal an.

Bart und seine Boygroup werden unwissend zu Marionetten der NAVY, um Rekrutierungspropaganda unter Jugendlichen zu verbreiten

Part of Me

Das Video beginnt mit einem Konzept, dass die meisten Teenager kennen: Herzschmerz. Katy erwischt ihren Freund küssend mit einer anderen Frau, weshalb sie sich streiten und sie schluss macht.

Um den Trennungsschmerz zu verarbeiten, vergräbt Katy ihren Kopf nicht etwa in einem Eimer Schokoladeneis, sondern tritt dem industriel-militärischen Komplex bei und lernt  die Guerillakriegsführung. Nachdem sie sich also die Haare kurz schneidet, tauscht sie ihr Handy gegen eine Marines-Uniform ein.

Der Rest des Videos erinnert sehr stark an die typischen Militär Werbungen aus dem Fernsehen: Schweres Gerät, Panzer, Waffen und natürlich das hardcore Nahkampftraining werden auf eine dynamische Art und Weise zusammengeschnitten, um auf jeden Eindruck zu machen, der von seinem eigenen Leben gelangweilt ist.

Der Liedtext ist geschickt mit der Bildgebung vermischt, so dass sich die Botschaft aus Bild und Text ergibt und somit ihre Wirkung potenziert.  Beispielsweise  singt Perry „I Just wanna throw my phone away, Find out who is really there for me“ (Ich will einfach mein Telefon wegwerfen und wissen, wer wirklich für mich da ist.)  Sie wird dann, zusammen mit ihren Soldaten Freunden gezeigt, um zu implizieren, dass die Armee die Antwort auf ihre Frage „Wer ist da für mich?“ ist. Ihre Marines Kameraden lassen sie nie im Stich….

Katy verbrennt den Brief ihres Freundes (symbolisch für ihr altes Leben), während sie mit ihren Soldaten-Freunden abhängt. Kameradschaft wird in diesem Video stark propagiert und ist bei Rekrutierungsbüros ein starkes Argument für den Dienst an der Waffe.

Wenn Katy singt: „I feel deep and you let me drown, But that was then and this is now…. Now look at me” (Ich fühlte mich allein und du ließt mich hängen, aber das war damals und das ist jetzt. Schau mich jetzt an!), wird sie schießend mit einem Gewehr gezeigt, als ob dies ein großartiger Schritt in ihrem Leben wäre.

Während der Bridge des Songs singt Katy „Now look at me, I`m sparkling, A firework, a dancing flame, You won`t put ever put me out again, I`m glowing, oh woah, oh”. (Schau mich jetzt an, ich glänze, ein Feuerwerk, eine tanzende Flamme, Du wirst mich niemals wieder löschen können). Während dessen patrouilliert sie durch ein (Fake-) Dorf im Mittleren Osten, welches für Kampfsimulationen  genutzt wird. Hier haben wir es wieder mal mit einer geschickten Assoziation zwischen dem Liedtext und der Bildgebung zu tun, welche darauf abzielt zwischen Lied und Bild in den Köpfen der Menschen eine positive Assoziation entstehen zu lassen.

Häuserkampf im Nahen Osten, Sprengfallen, abgerissene Gliedmaßen, Friendly Fire und tote Zivilsten. DAS ist das Gesicht des Krieges, aber nicht Katy Perry.

Später im Video mischen sich die erhebenden Texte des Lieds mit Bildern des Kriegs, in denen Soldaten rennen, Panzer rollen und Helikopter die Szenerie überfliegen. Die Videomacher versuchen also hier den Horror des Krieges, als etwas Positives darzustellen. Während der ganzen Szene tanzt Katy unter einer riesigen US-Fahne und zeigt ihr neues Selbstvertrauen, ihre Stärke und Überzeugung, die sich durch das Militär erhalten hat. Solch einen Pathos, den man sonst eigentlich nur aus US-Militärfilmen kennt, findet sich jetzt also auch bei Katy Perry wieder.

Katy im Krieg, wo Tod, Verstümmelungen, Horror und Verwundung der Eroberung Dritter Weltländer, für die Ausbeutung von Ressourcen, nicht im Wege stehen kann. Aber hey, zum Glück ist ihr untreuer Freund nicht da!

Also, ums kurz zu machen: Nachdem Katy entdeckt, dass ihr Freund sie betrügt, schreibt sie sich für die US-Marines ein, wird zum Kampf ausgebildet und danach als Kanonenfutter in irgend einem Konflikt eingesetzt, den sie wahrscheinlich nicht mal versteht. Die Elite scheint verlorene Jugendliche anlocken zu wollen, um ihre sinnlosen Kriege für sie führen zu können. War „Part of Me“ eine illuminati-gesponsorte Werbung, um neue Rekruten für den militärisch-industriellen Komplex zu finden?

Abschließende Worte

Man braucht nur ein bisschen die Nachrichten zu schauen, um zu begreifen, dass militärische Konflikte in der Zukunft wahrscheinlich eher zunehmen werden, als abnehmen. Der öffentliche Druck auf „böse“ Länder, wie Syrien, Iran oder Uganda wird immer größer und die Stimmen nach militärischer Intervention immer lauter. Gerade die USA sind im 20. und 21. Jahrhundert Vorreiter der internationalen Kriegsführung gewesen. Die USA verfügen derzeit über ein stehendes Heer von 1,5 Millionen Soldaten. Dazu kommen noch unzählige Reservisten, die Nationalgarde und andere halb-militärische Gruppen. Man gibt jährlich etwa 400 Milliarden Dollar für die Unterhaltung dieser Truppen aus (darin sind Kriege und Auslandseinsätze NICHT enthalten).
Um dieses riesige Unternehmen am Laufen zu halten, braucht es natürlich unzählige Rekruten. Man muss ja immer bedenken, dass viele Soldaten nicht ihr Leben lang im Dienst bleiben und nur für eine begrenzte Dauer bei der Armee beschäftigt sind. Deshalb sind die Umschlagquoten bei der Armee natürlich um ein vielfaches höher, als in der freien Wirtschaft. Da die Wehrpflicht in den USA nicht existiert, muss man neue, innovative Möglichkeiten finden, um junge Menschen anzulocken. Katy Perry`s Part of Me ist offensichtlich Werbung für die US-Marines getarnt als Musikvideo, im dem die „coolen“ Waffen, Training und Kameradschaft der Marines in einer ansprechenden Art und Weise präsentiert werden. Das Militär und Krieg werden als ideale Fluchtmöglichkeit aus dem Rückschlägen des normalen Lebens, wie einem untreuen Freund, dargestellt und spricht damit eine ganze Generation an gelangweilten Jugendlichen an. Aber… ist der Krieg wirklich die beste Möglichkeit, um über eine gescheiterte Beziehung hinwegzusehen? Frag mal einen Kriegsveteranen….

Dieser Artikel stammt von http://www.vigilantcitizen.com. Einige Änderungen und Anfügungen wurden vorgenommen. Schaut bei VC für das orginal und andere erhellende Artikel vorbei!

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Kommentare
  1. […] weiter TeilenStumbleUponTwitterDiggRedditDruckenE-MailFacebookLinkedInTumblrGefällt mir:Gefällt mirSei der Erste, dem dieser post gefällt. […]

  2. Andreas Temme sagt:

    400 millionen = 400 Milliarden

    Ich fand den Artikel ganz gut, aber: Warum kommt ihr irgendwann mit Illuminaten?

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