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Katy Perrys „Part of Me“

Veröffentlicht: März 31, 2012 von sieleben in Massenmedien, Okkulte Musik Industrie
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In ihrem Musikvideo „Part of Me“ tauscht Katy Perry ihre Perücken und Latexkostüme gegen eine Armee Uniform ein und schlüpft in die Rolle eines weiblichen US-Marines. Während manche diesen Stilbruch als „frisch“ und „innovativ“ feiern, hat Katy Perrys Video doch eine sehr spezifische Botschaft: Jugendliche und junge Erwachsene zu ermutigen der Armee beizutreten. Wir schauen uns im nachfolgenden Artikel die drei- einhalb Minütige Armeewerbung an.

Karty Perry kennt man normalerweise für ihre Perücken und sexy Outfits. Dies alles hat sie in „Part of Me“ hinter sich gelassen. Also, aufgepast ihr „Terroristen“, Katy Perry ist jetzt ein Army Girl!
Während „Pop Kultur Kritiker“ Perrys Imagewandel als „erfrischend“ willkommen heißen, ignorieren die meisten den entscheidenden Punkt: In ihrem neusten Video unterstützt sie wieder einmal eine Agenda der Elite; nämlich das Anwerben junger Leute für den US-Amerikanischen Militärapparat. Objektiv betrachtet ist „Part of me“ nichts anderes, als ein Werbefilm für das amerikanische Militär getarnt als Pop-Musikvideo. Es beinhaltet alle Komponenten, die auch in normalen Fernsehwerbungen für das US-Militär vorkommen: coole hightech Kriegsmaschinerie, ‚Aufregung und Aktion, „Alles aus sich herausholen“ und so weiter. Vor allem aber stellt es das Militär als perfekten Zufluchtsort für die Rückschläge des normalen Lebens und bietet damit eine echte Alternative für, ansonsten alternativ lose, amerikanische Jugendliche dar.

Das Video wurde auf einer echten US-Marines Basis mit echten Marines gedreht. Dies bedeutet, dass es sich um eine tatsächlich gesponserte Werbung der Marines handelt. Um junge Menschen anzuziehen wird eine bekannte Sängerin benutzt, mit der man sich identifizieren kann. Diese Art von Publicity, in der Schauspieler, Sportler und Musiker als Werbeträger genutzt werden, ist nicht neu und kann in jeder Werbepause gesehen werden. Gerade in den USA ist diese Art der Werbung sehr präsent. 60% aller TV-Werbespots beinhalten „Stars“ und andere Berühmtheiten. In diesem Fall nutzt das US-Militär also Katy Perry um ihr Anliegen, mehr junge Menschen in die Einberufungsbüros zu bekommen, in die Öffentlichkeit zu tragen. In der Tat existiert ein größer werdender Bedarf an neuen Rekruten im US-Militär. Schaut man sich die Beteiligung von US-Truppen im Kampf gegen „Die Achse des Bösen“ und den „internationalen Terrorismus“ an, so ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Soldaten gebraucht werden.
Anstatt also einen 30-Sekunden Werbespot im Fernsehen auszustrahlen, kamen gewiefte Marketingexperten auf die Idee einen bekannten Star, der beliebt bei Jugendlichen ist, als Werbeikone zu verwenden. Während die üblichen Einberufungswerbungen durchaus erfolgreich waren, schauen immer weniger Jugendliche heutzutage Fernsehen, sondern bewegen sich eher im Internet. Warum also keinen Pop-Star nutzen, der Hunderte von Millionen Youtbe Viewers hat und sowieso schon verschiedene Agenda der Elite unterstützt hat?

Kein neues Konzept

Regierungen haben immer die fortschrittlichsten Techniken aus Werbung und Marketing genutzt, um Bürger dazu zu bringen der Armee beizutreten.  Während des Ersten Weltkrieges sah man die typischen „Uncle Sam“ Werbeplakate überall in den USA. Nachdem das Fernsehn in die Wohnzimmer Einzug hielt, verlor die ernst drein blickende Manifestation des US-Patriotismus langsam seine Effektivität.

In den 1950er Jahren suchte man, obwohl die Reihen des Militärs gefüllt waren, nach weiteren guten PR-Aktionen. Elvis Presley, damals bekannter und kontroverser Künstler, trat der Armee als regulärer Soldat bei. Natürlich bekam die Presse „vollen Zugang“ und lichteten Presley in allen möglichen Situationen während seiner „Laufbahn“ ab.
Elvis` immenser Charme, Charisma und Bekanntheit gaben dem US-Militär ein großartiges Forum, um junge Leute der rebellischen „Rock N` Roll“ Generation für die Arme zu begeistern.

Elvis` Army Karriere fand in der Öffentlichkeit statt. Hunderte gestellter Fotos fluteten die damaligen Massenmedien.

Seit den 50ern haben sich Marketing-Techniken natürlich stets in ihrer Effizienz und Gewandtheit verbessert. Heutzutage ist man der Meinung, dass die beste Werbung eine solche ist, die nicht als Werbung erkannt wird. Man weiß, dass Nachrichten, die als Entertainment getarnt werden, vom Publikum besser verarbeitet und aufgenommen werden. Man hat herausgefunden, dass Menschen einen Widerstand gegen Werbung entwickelt haben, was möglicherweise an der Überflutung durch Werbeangebote liegen könnte. Deshalb versucht man Werbung als etwas anderes zu tarnen, um diesen Widerstand zu umgehen.
Um dies zu erreichen, werden häufig Prominente als Träger genutzt, um die Nachricht verdeckt in die Köpfe der Menschen zu bringen, ohne dass dies überhaupt begriffen wird. Katy Perrys „Part of Me“ ist ein Beispiel dieser Technik, die es den Werbenden ermöglicht eine Nachricht zu verbreiten, ohne dass der Empfänger wahr nimmt, wer der tatsächliche Absender ist. So wird im Video nirgends direkt erwähnt, dass es sich um eine Werbung für das US-Militär handelt. Perry`s Video wurde ganz einfach durch das Militär genutzt, um sich ihrer Zielgruppe (Jugendliche und junge Erwachsene) nähern zu können, während das Ganze als „kreative“ Idee der Künsterlerin Katy Perry verkauft wird.

Part of Me erinnert an die Simpsons Episode, in der Bart und seine Freunde eine Boyband gründen. Ihr Produzent entpuppte sich später als US-Militär, der die Band nutzte, um Werbung für die NAVY zu machen. Ihre erste Single „Yvan Eht Nioj“  (Join the Navy rückwärts) nutzte subliminale Nachrichten, um Menschen dazu zu bringen sich beim Militär einzuschreiben.
Die hintergründige Agenda ist in beiden Fällen die Gleiche: Stars werden, in ihrer Rolle als Vorbildfunktion, genutzt um Werbung für die Armee zu machen. Schauen wir uns also die wichtigsten Szenen des Videos einmal an.

Bart und seine Boygroup werden unwissend zu Marionetten der NAVY, um Rekrutierungspropaganda unter Jugendlichen zu verbreiten

Part of Me

Das Video beginnt mit einem Konzept, dass die meisten Teenager kennen: Herzschmerz. Katy erwischt ihren Freund küssend mit einer anderen Frau, weshalb sie sich streiten und sie schluss macht.

Um den Trennungsschmerz zu verarbeiten, vergräbt Katy ihren Kopf nicht etwa in einem Eimer Schokoladeneis, sondern tritt dem industriel-militärischen Komplex bei und lernt  die Guerillakriegsführung. Nachdem sie sich also die Haare kurz schneidet, tauscht sie ihr Handy gegen eine Marines-Uniform ein.

Der Rest des Videos erinnert sehr stark an die typischen Militär Werbungen aus dem Fernsehen: Schweres Gerät, Panzer, Waffen und natürlich das hardcore Nahkampftraining werden auf eine dynamische Art und Weise zusammengeschnitten, um auf jeden Eindruck zu machen, der von seinem eigenen Leben gelangweilt ist.

Der Liedtext ist geschickt mit der Bildgebung vermischt, so dass sich die Botschaft aus Bild und Text ergibt und somit ihre Wirkung potenziert.  Beispielsweise  singt Perry „I Just wanna throw my phone away, Find out who is really there for me“ (Ich will einfach mein Telefon wegwerfen und wissen, wer wirklich für mich da ist.)  Sie wird dann, zusammen mit ihren Soldaten Freunden gezeigt, um zu implizieren, dass die Armee die Antwort auf ihre Frage „Wer ist da für mich?“ ist. Ihre Marines Kameraden lassen sie nie im Stich….

Katy verbrennt den Brief ihres Freundes (symbolisch für ihr altes Leben), während sie mit ihren Soldaten-Freunden abhängt. Kameradschaft wird in diesem Video stark propagiert und ist bei Rekrutierungsbüros ein starkes Argument für den Dienst an der Waffe.

Wenn Katy singt: „I feel deep and you let me drown, But that was then and this is now…. Now look at me” (Ich fühlte mich allein und du ließt mich hängen, aber das war damals und das ist jetzt. Schau mich jetzt an!), wird sie schießend mit einem Gewehr gezeigt, als ob dies ein großartiger Schritt in ihrem Leben wäre.

Während der Bridge des Songs singt Katy „Now look at me, I`m sparkling, A firework, a dancing flame, You won`t put ever put me out again, I`m glowing, oh woah, oh”. (Schau mich jetzt an, ich glänze, ein Feuerwerk, eine tanzende Flamme, Du wirst mich niemals wieder löschen können). Während dessen patrouilliert sie durch ein (Fake-) Dorf im Mittleren Osten, welches für Kampfsimulationen  genutzt wird. Hier haben wir es wieder mal mit einer geschickten Assoziation zwischen dem Liedtext und der Bildgebung zu tun, welche darauf abzielt zwischen Lied und Bild in den Köpfen der Menschen eine positive Assoziation entstehen zu lassen.

Häuserkampf im Nahen Osten, Sprengfallen, abgerissene Gliedmaßen, Friendly Fire und tote Zivilsten. DAS ist das Gesicht des Krieges, aber nicht Katy Perry.

Später im Video mischen sich die erhebenden Texte des Lieds mit Bildern des Kriegs, in denen Soldaten rennen, Panzer rollen und Helikopter die Szenerie überfliegen. Die Videomacher versuchen also hier den Horror des Krieges, als etwas Positives darzustellen. Während der ganzen Szene tanzt Katy unter einer riesigen US-Fahne und zeigt ihr neues Selbstvertrauen, ihre Stärke und Überzeugung, die sich durch das Militär erhalten hat. Solch einen Pathos, den man sonst eigentlich nur aus US-Militärfilmen kennt, findet sich jetzt also auch bei Katy Perry wieder.

Katy im Krieg, wo Tod, Verstümmelungen, Horror und Verwundung der Eroberung Dritter Weltländer, für die Ausbeutung von Ressourcen, nicht im Wege stehen kann. Aber hey, zum Glück ist ihr untreuer Freund nicht da!

Also, ums kurz zu machen: Nachdem Katy entdeckt, dass ihr Freund sie betrügt, schreibt sie sich für die US-Marines ein, wird zum Kampf ausgebildet und danach als Kanonenfutter in irgend einem Konflikt eingesetzt, den sie wahrscheinlich nicht mal versteht. Die Elite scheint verlorene Jugendliche anlocken zu wollen, um ihre sinnlosen Kriege für sie führen zu können. War „Part of Me“ eine illuminati-gesponsorte Werbung, um neue Rekruten für den militärisch-industriellen Komplex zu finden?

Abschließende Worte

Man braucht nur ein bisschen die Nachrichten zu schauen, um zu begreifen, dass militärische Konflikte in der Zukunft wahrscheinlich eher zunehmen werden, als abnehmen. Der öffentliche Druck auf „böse“ Länder, wie Syrien, Iran oder Uganda wird immer größer und die Stimmen nach militärischer Intervention immer lauter. Gerade die USA sind im 20. und 21. Jahrhundert Vorreiter der internationalen Kriegsführung gewesen. Die USA verfügen derzeit über ein stehendes Heer von 1,5 Millionen Soldaten. Dazu kommen noch unzählige Reservisten, die Nationalgarde und andere halb-militärische Gruppen. Man gibt jährlich etwa 400 Milliarden Dollar für die Unterhaltung dieser Truppen aus (darin sind Kriege und Auslandseinsätze NICHT enthalten).
Um dieses riesige Unternehmen am Laufen zu halten, braucht es natürlich unzählige Rekruten. Man muss ja immer bedenken, dass viele Soldaten nicht ihr Leben lang im Dienst bleiben und nur für eine begrenzte Dauer bei der Armee beschäftigt sind. Deshalb sind die Umschlagquoten bei der Armee natürlich um ein vielfaches höher, als in der freien Wirtschaft. Da die Wehrpflicht in den USA nicht existiert, muss man neue, innovative Möglichkeiten finden, um junge Menschen anzulocken. Katy Perry`s Part of Me ist offensichtlich Werbung für die US-Marines getarnt als Musikvideo, im dem die „coolen“ Waffen, Training und Kameradschaft der Marines in einer ansprechenden Art und Weise präsentiert werden. Das Militär und Krieg werden als ideale Fluchtmöglichkeit aus dem Rückschlägen des normalen Lebens, wie einem untreuen Freund, dargestellt und spricht damit eine ganze Generation an gelangweilten Jugendlichen an. Aber… ist der Krieg wirklich die beste Möglichkeit, um über eine gescheiterte Beziehung hinwegzusehen? Frag mal einen Kriegsveteranen….

Dieser Artikel stammt von http://www.vigilantcitizen.com. Einige Änderungen und Anfügungen wurden vorgenommen. Schaut bei VC für das orginal und andere erhellende Artikel vorbei!

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Da unser Artikel „Katy Perry`s okkulte Werbung für Pro7“ weitreichende Beachtung fand hat  und bereits weite Kreise zog, haben wir uns entschieden die amerikanische Künstlerin etwas näher zu betrachten. Hierzu schauten wir uns ihren letzten Hit „California Gurls“  an und konnten dort ebenfalls eine okkulte Symbolik entdecken, die darauf hinweist, dass Katy Perry Teil des Pop- Okkultismus ist.

Die Musikkarriere von Katy Perry ist relativ interessant, da sie bereits 10 Jahre vor ihrem Nr.1- Hit „I kissed a girl“ begann. Ihren ersten Plattenvertrag bekam sie 2001 mit 17 Jahren. Die junge Pastorentochter machte damals noch christliche Musik, wobei aber der kommerzielle Erfolg ausblieb. Im Jahre 2004 wechselte sie zum Label „The Matrix“ und lernte den Produzenten Glen Ballard kennen, der unter anderem an  den folgenden Alben mit okkultem Inhalt beteiligt war:

  • Michael Jackson „Bad“ und „Thriller“
  • Christina Aguilera “Stripped”
  • No Doubt “Return of Saturn”
  • Shakira “The One”

Katy`s Karriere veränderte sich an dieser Stelle. Sie verabschiedete sich von christlicher Musik und machte nun Pop. Im Jahre 2008 veröffentlichte sie das Album „One of the boys“ und wurde mit „I kissed a girl“ berühmt.

Im folgenden Interview fasst Katy ihre Geschichte relativ kurz und bündig zusammen. Die Reporterin spricht sie auf ihr erstes Album an, dass sie vor 10 Jahren aufgenommen hat. Katy erklärt ihr, dass ihre Eltern beide christliche Geistliche gewesen sind und sie deshalb im Gospel Chor gesungen hat. So wurde sie in die Musikindustrie eingeführt. Sie sagt, dass sie immer schon eine große Künstlerin sein wollte, hatte aber solange  keinen Erfolg, bis „Sie ihre Seele an den Teufel verkaufte“.

Was will uns Katy hier sagen? Sie gibt öffentlich zu ihre „Seele an den Teufel verkauft zu haben“. Diese Aussage kann natürlich unterschiedlich verstanden werden. Was meint sie mit „Teufel“? Spricht sie hier vom christlichen Konzept des Gegenspielers Gottes, oder meint sie damit die bösartigen Hintergrundmächte innerhalb der Musikindustrie? Wir wissen es natürlich nicht. Fakt ist jedoch, dass das Konzept des „Seele an den Teufel verkaufen“ eine tiefe Bedeutung hat. Sie hat sich also in irgend einer Weise dunklen Mächten verschrieben und ihnen etwas verkauft, um dafür als Gegenleistung Macht, Geld, Ruhm und Anerkennung zu bekommen. Ob dies nun ihre wirkliche „Seele“ gewesen ist, oder einfach nur das Recht über ihre eigene Musik zu bestimmen, können wir nicht mit Sicherheit sagen. Wir sind uns aber relativ sicher, dass die Pastorentochter diesen Satz nicht mal einfach so hat fallen lassen.

Viele Stars der Musikbranche sprechen über dieses Thema und haben es zum Inhalt ihrer Werke gemacht. In folgendem Video sehen wir noch einmal Katy Perry, Kayne West, Bob Dylan, Eminem und Snoop Dogg (zu dem wir später noch mal kommen) in Konzerten, Interviews und Musikvideos, in denen sie ihre verlorene Seele thematisieren.

Wenn wir in unsere eigene Kultur schauen, kennen wir dieses Konzept ebenfalls. Johann Wolfgang Goethe hat es in seinem Werk „Faust“ zum Thema gemacht. (Goethe war übrigens Mitgründer des Illuminaten- Ordens ) Daher verwundert es nicht, dass dieses Prinzip in okkulten Kreisen ebenfalls Anhänger hat. Letztlich scheint es, damals wie heute, immer um eine Sache zu gehen: Der Aufgabe des unendlichen Lebens im Himmelreich für materiellen Besitz, Macht, Berühmtheit usw. auf der Erde.

Schauen wir uns deshalb Katy Perry`s „California Gurls“ an, da dieses Video, obwohl es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag, genau dieses Konzept widerspiegelt. Regelmäßigen Lesern unseres Blogs sollte mittlerweile bekannt sein, dass Musikvideos häufig mehrere Botschaftsebenen besitzen können. Hinter den augenscheinlichen Aussagen können sich noch weitere Ebenen befinden, die dem profanen Zuschauer meist verborgen bleibt. Deshalb verwundert es nicht, dass der Liedtext von „California Gurls“ relativ wenig mit dem eigentlichen Video zu tun hat. Im Lied selbst geht es, mehr oder weniger, darum wie schlampig und oberflächlich sich Mädchen aus California zu benehmen haben und wie toll dieser US-Staat sei. Die bildliche Wiedergabe des Videos steht dazu eigentlich in keinem Zusammenhang. Hieran kann man schon deutlich erkennen, dass die versteckte Botschaft des Videos der wichtige Aspekt an diesem Lied ist. Diese ist, um es noch mal deutlich zu sagen, dass „Verkaufen der Seele an den Teufel“.

Die Hauptdarsteller des Videos sind Katy Perry und Snoop Dogg. Katy ist in einem verspielten Outfit zu sehen. Dies soll an ihre kindliche Unschuld, zu Beginn ihrer Musikkarriere, erinnern. Es spielt in einer Art Zauber-Schokoladenwelt, die man als Hollywood identifizieren kann, da wir den „Walk of Fame“ als Straße erkennen können, sowie den typischen riesigen „Hollywood„- Schriftzug im Hintergrund. Snoop Dogg tritt hier als „Herrscher der Welt“ auf. Wie wir bereits aus dem Kesha Artikel wissen, glauben die Okkultisten, dass Luzifer der Herrscher über das Materielle ist. Snoop Dopp representiert ihn hier. Er bestimmt durch das Werfen seiner „Schicksalswürfel“ den Werdegang von Katy. Die Süßigkeiten repräsentieren den Erfolg, das Geld und die Berühmtheit, die dieser „Herrscher der Welt“ anzubieten hat.

Snoop Dogg ist ebenfalls mit dem Konzept des „Seele verkaufen“ vertraut, wie wir bereits im obigen Video sehen konnten. In seinem Video „Murder was the case“ thematisiert er wie er seine Seele an den Teufel abgibt und danach reich und berühmt wird, bevor er aber alles verliert und im Knast landet. Schauen wir uns den Text an:

A voice spoke to me and it slowly started sayin „

Bring your lifestyle to me I’ll make it better“

How long will I live?

„Eternal life and forever“

And will I be, the G that I was?

„I’ll make your life better than you can imagine or even dreamed of So relax your soul, let me take control Close your eyes my son“ My eyes are closed

Eine Stimme sprach zu mir und begann langsam zu sagen

„Überlasse mir dein Leben und ich mach es besser“

Wie lange werde ich leben?

„Unendliches Leben und das für immer“

Und werde ich der sein, der ich war?

„Ich mache dein Leben besser als du dir es jemals vorstellen konntest, also entspanne deine Seele und lass mich die Kontrolle übernehmen. Schließ deine Augen mein Sohn“

Meine Augen sind geschlossen

Begleitet wird diese Testpassage mit einer deutlichen Darstellung einer dunklen Gestalt mit Schlangenaugen, die als Krähe durchs Fenster geflogen kommt. Das bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.

Im „California Gurls“ Video tritt nun Snoop Dogg als eben jener „Herrscher“ auf nur eben in einem anderen Gewand. Er bietet der jungen Katy nun alle „Süßigkeiten dieser Erde“ an. Sie ist davon sichtlich beeindruckt.

Sie lässt sich also vom Versprechen des Reichtums und Macht verführen. Sie klettert an einer Schlange (!!) empor und liegt dann komplett nackt auf einer Wolke. Dies ist eine Schlüsselstelle des Videos. Die „Schlange“ zu identifizieren, sollte uns nicht schwer fallen. Sie begegnete uns in der Bibel an mehreren Stellen und symbolisiert den Verführer, den Ankläger, den Herrscher der Welt, kurzum: Luzifer. Es ist nur bezeichnend, dass Katy gerade an einer Schlange empor klettern muss, um in den „Pop Himmel“ zu kommen. Die Schlange ist also der Weg zu Erfolg und Ruhm. Interessant….

Im „Pop Himmel“ angekommen, muss sie sich prostituieren bzw. mit ihren weiblichen Reizen spielen. Wieso sollte sie sonst nackt dort herumliegen und sich so lasziv geben? Es ist deutlich zu sehen, dass diese Wolke ein Ort ist, an dem nur sexuelles Verlangen zählt. An dieser Stelle passt der textliche Inhalt ebenfalls mit der Szene überein, denn während des anzüglichen Refrains sieht man Katy sich nackt auf der Wolke räkeln. Dort kommt folgende Textpassage vor:

„Sun kissed skin we`re so hot we melt your Popsicle – oh oh oh“

“Sonnen verwöhnte Haut, wir sind so heiß, wir schmelzen dein “Wassereis”.

Dabei lässt ihre Mimik und ihre Handgeste deutlich darauf schließen, dass mit „Wassereis zum Schmelzen bringen“ Oralverkehr gemeint ist. Ähnliche Andeutungen bei dieser Textstelle sind später ebenfalls noch zu sehen.

Im Laufe des Videos befreit Katy nun mehrere Mädchen aus diversen unglücklichen Umständen. Was dies nun genau bedeuten soll, ist rein spekulativ. Es könnte sich um „Fallen“ handeln, die der „Herrscher der Welt“ diesen Mädchen gestellt hat sie daran scheiterten. Oder es könnte für die Schwierigkeiten stehen, denen jungen Frauen in Hollywood entgegen treten müssen, um ans Ziel zu kommen. Diese Frauen schließen sich Katy an und werden ihre Mitstreiterinnen.

In der nächsten Szene werden sie zum ersten mal aktiv, wenn es darum geht einen „Lebkuchenmann“ zu verführen. Die drei Frauen kommen in provokanten Pfadfinder- Outfits zu seinem Haus. Hier haben wir wieder eine direkte sexuelle Anspielung auf Pädophilie. Pfadfinderinnen sind in der Regel nicht in dem Alter, in dem sie zu den Häusern fremder Männer gehen, um sie buchstäblich zu vernaschen. Der „Lebkuchenmann“ symbolisiert dabei den gewöhnlichen männlichen Konsumenten der Pop- Musik, der sich vom sexualisierten Auftreten der Stars blenden lässt. Wir sehen im Video, dass er es sich sogar gefallen lässt, wenn man ihm sein „Augenlicht“, also seine Möglichkeit zu sehen (verstehen!) raubt, dargestellt durch den Verlust seines Auges. Fröhlich und grinsend lässt er es über sich ergehen, dass die drei Frauen ihn verschlingen. Besser hätte man es wohl nicht darstellen können…

In der letzten Szene tritt dann Katy Perry zusammen mit ihrer Armee leicht bekleideter Mädchen dem „Herrscher der Welt“ gegenüber. Sie wird hier in einem roten Outfit gezeigt, dass für „Initiierung“ steht. Katy ist also mittlerweile in die höchsten Kreise der okkulten Gesellschaft aufgenommen worden. Das rote Kleid ist symbolisch dafür und wir finden es immer wieder, wie z.B. bei ihrer Pro7 Werbung oder im Lady Gaga „Bad Romance“ Video. Ebenfalls ist es im Artikel über die MTV Awards 2009 wieder zu finden.

Zwar sieht es so aus, als würde Katy ihn im Video zu „besiegen“, aber Snoop Dogg scheint davon nicht beeindruckt zu sein. Es wird alles auf eine sehr spielerische Art dargestellt und ihm selbst passiert nichts. Vielmehr scheint er zufrieden mit seinen „California Girls“ zu sein, die den Weg durch seine Welt geschafft haben, um mächtigen Verbündeten zu werden.

Fazit

Wie wir also sehen, handelt es sich bei diesem Video ebenfalls wieder um die Darstellung einer okkulten Initiierung, wie wir es bereits bei anderen Künstlern gesehen haben. Es wäre einfach naiv anzunehmen, dass hier lediglich die „künstlerische Freiheit“ Früchte getragen hat. Zu viele Indizien sprechen dafür, dass auch Katy Perry Teil des Pop- Okkultismus geworden ist. Natürlich kann man dem Video drei Bedeutungsebenen zumessen:

Die Erste offensichtliche, die jeder sieht und wohl 90% aller Zuschauer für die Einzige halten, in der es schlichtweg ein „witziges“ Video sein soll, in dem keine Botschaft enthalten ist.

Die Zweite weniger offensichtliche, bei es um die Machenschaften der Musikindustrie geht, die Frauen zu Sexobjekten degradiert, mit Ruhm und Geld lockt, um Menschen gefügig zu machen, damit man letztlich selbst einen Posten in dieser Industrie erhalten kann.

Die Dritte, in der der Verkauf der Seele an eine dunkle Macht dargestellt wird.

Mach Dir Deine eigenen Gedanken!