Was Ahmadenischad wirklich gesagt hat….

Veröffentlicht: Januar 25, 2012 von sieleben in Massenmedien, Naher Osten
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Also Leute…. Wirklich, wie beschränkt und dumm kann man sein? Egal wo man sich in den letzten Tagen aufhält, immer wieder kommt der potentielle Iran-Krieg zur Sprache. Damit kommen dann auch gleichzeitig jene zu Wort, die über den Iran nicht mehr wissen als  was sie in den Springerblättern gelesen haben. Höre ich noch einmal etwas vom „Irren aus Teharan“, der „Israel vernichten will“, kann ich für die Sicherheit des Gegenübers nicht mehr garantieren…..
Dieses ewige Wiederkäuen von offensichtlichen Lügen ist nicht mehr zu ertragen. Dabei könnte man, mit 2 Minuten Recherche, locker leicht herausfinden, dass Ahmadenischad NIEMALS etwas von der Vernichtung Israels gesprochen hat und die Systempresse uns einfach mal wieder dreist anlog und ihre Lügen bis heute immer noch weiter verbreiten. Dabei wurde schon vor JAHREN gezeigt, dass diese Aussagen einfach falsch übersetzt wurden.

Dazu hier mal ein paar Artikel, die man per „Google“ binnen 10 Sekunden finden könnte:

 

Was sagte Ahmadinedschad?

Anneliese Fikentscher, Andreas Neumann

Die tonangebenden Medien, die uns täglich ihre Vielstimmigkeit vorführen, meldeten in den letzten Oktobertagen des Jahres 2005: » Kriegserklärung gegen den jüdischen Staat – Irans Präsident fordert die Vernichtung Israels« ( Berliner Zeitung ) – »Irans Präsident fordert Zerstörung Israels« ( netzeitung.de ) – »Mit Empörung hat die internationale Gemeinschaft auf den Aufruf des neuen iranischen Präsidenten zur Vernichtung Israels reagiert – Irans Präsident will den jüdischen Staat ›von der Landkarte tilgen‹« ( Die Welt ) – »Der Staat Israel solle dem Erdboden gleichgemacht werden – Aufruf des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad zur Vernichtung Israels« ( taz ) – »Irans Präsident will Israel von der Landkarte tilgen – Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat zur Zerstörung Israels aufgerufen« ( Der Spiegel ) – »Irans neuer Staatschef: Israel ›von Landkarte radieren‹« ( Focus ) – »›Von der Landkarte tilgen‹ – Der iranische Präsident Mahmud Achmadinedschad hat am Mittwoch zur Zerstörung Israels aufgerufen« ( Die Zeit ) – »Irans Präsident verlangt die ›Tilgung Israels‹« ( Hamburger Abendblatt ) – »Vernichtung Israels befürwortet« ( Handelsblatt ) – »Iran schürt Nahost-Konflikt: ›Israel zerstören‹« ( N24 ) – »Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat öffentlich gefordert, Israel von der Landkarte zu löschen« ( ZDF heute ) – »›Von der Landkarte tilgen‹ – Irans Präsident fordert Vernichtung Israels – Ahmadinedschad: ›Schandfleck Israel tilgen‹« ( tagesschau.de ) – »Aufruf zur Zerstörung Israels – Irans Präsident: Von der Karte tilgen« ( Rheinischer Merkur ) – »Iran: ›Israel wird ausradiert‹« ( Frankfurter Allgemeine Zeitung ) – »Irans Präsident droht Israel Vernichtung an« ( Frankfurter Rundschau ).

Fassen wir zusammen: Die Nachricht lautete, Irans Präsident Ahmadinedschad habe angedroht oder befürwortet oder verlangt oder gefordert oder dazu aufgerufen, Israel zu zerstören, zu vernichten, zu zerschlagen, zu tilgen, von der Landkarte zu tilgen, von der Landkarte zu radieren, von der Landkarte zu löschen, dem Erdboden gleichzumachen, auszuradieren.

Und was hatte Ahmadinedschad tatsächlich gesagt?

Eines schien klar, denn das war in all diesen Formulierungen enthalten: Er habe Israel das Existenzrecht streitig gemacht. Auf diesen Punkt brachten es viele Kommentatoren und interpretierten es sogleich als Kriegserklärung. Aber stimmte denn das, worin sie übereinstimmten? Wenn wo zum Krieg geblasen wird, sollten wir genau hinhören.

Am 26. Oktober hatte der iranische Präsident vor Studenten in Teheran eine Rede gehalten, in der er sich mit den USA und dem israelischen Besatzungsregime in Palästina befaßte. Vier Tage später veröffentlichte die New York Times den Text. Wir lasen ihn von vorn bis hinten und von hinten bis vorn und alles noch einmal und ganz langsam und fanden doch keine einzige Stelle, an der Ahmadinedschad dem Staat Israel das Existenzrecht streitig gemacht hätte.

Am Beginn seiner Rede verneint Ahmadinedschad ausdrücklich, daß das Problem Palästinas etwa als ein Kampf zwischen der jüdischen und anderen Religionen oder zwischen einem Land und der arabischen Welt zu verstehen sei. Den Staat Israel nennt er überhaupt nicht. Er spricht vielmehr vom Besatzungsregime in Palästina und von den USA als weltweitem Unterdrückerregime, und er setzt sich mit der Behauptung auseinander, eine Welt ohne diese Regime sei nicht möglich. Er widerspricht dieser Behauptung mit historischen Beispielen, vor allem diesem: »Wir hatten ein feindliches Regime in diesem Land, das undemokratisch war, bis zu den Zähnen bewaffnet, mit SAVAK, seinem Sicherheitsapparat (dem Geheimdienst der iranischen Schah-Regierung), überwachte es jedermann. Terror umgab uns. Als unser lieber Imam (Ayatollah Ruhollah Khomeini, der Gründer der iranischen Revolution) sagte, daß das Regime entfernt werden müsse, sagten manche, die politisch gut informiert zu sein behaupten, das sei nicht möglich. Alle korrupten Regierungen unterstützten das Regime, als Imam Khomeini seine Bewegung startete. Alle westlichen und östlichen Länder unterstützten das Regime sogar noch nach dem Massaker vom 7. September (1978) und sagten, die Beseitigung des Regimes sei nicht möglich. Aber unser Volk widerstand, und jetzt sind es 27 Jahre, daß wir ohne ein von den Vereinigten Staaten abhängiges Regime überleben.«

Der iranische Präsident bezeichnet also die Beseitigung der Regime, die in Israel und den USA an der Macht sind, als mögliches Ziel. Aber nirgends fordert er die Beseitigung oder Auslöschung Israels. Aus der Forderung nach Beseitigung eines Regimes die Forderung nach Beseitigung eines Staates zu konstruieren, ist grobe Irreführung, gefährliche Demagogie. Es ist Teil des Krieges gegen den Iran, der mit den Worten des Philosophen Georg Meggle bereits begonnen hat – nämlich mit der möglicherweise wichtigsten, der vorbereitenden Propagandaphase.

Ahmadinedschads Argumentation und Sprache unterscheiden sich ganz und gar von den Reden, die wir seit Jahren aus Washington hören. Es war beispielsweise der damalige stellvertretende Verteidigungsminister der USA, Paul D. Wolfowitz, der im September 2001 öffentlich ohne jede Scheu das Auslöschen von Staaten aufs Programm setzte; inzwischen ist Wolfowitz Präsident der Weltbank. Und es war Bush senior, der vom gewinnbaren Atomkrieg sprach, wenn nur das Überleben einer Elite gesichert sei.

Millionen deutsche Fernsehzuschauer vertrauen den Nachrichten der Tagesschau – zu unrecht, wie wir feststellen mußten. Am 27. Oktober 2005 meldete tagesschau.de über den Präsidenten des Iran: »Er zitierte den iranischen Revolutionsführer Ayatollah Khomeini: ›Wie schon der Imam sagte, muß Israel von der Landkarte getilgt werden.‹« Falsch. Die beiden Stellen im Redetext, die sich auf Khomeini beziehen, lauten: »Als unser lieber Imam sagte, daß das Regime entfernt werden müsse, sagten manche, die politisch gut informiert zu sein behaupten, das sei nicht möglich.« Und: »Unser lieber Imam sagte, das Besatzungsregime müsse von der Karte gefegt werden. Das war sehr weise.« Es ist unzulässig, zu suggerieren, diese Äußerungen, die sich zunächst auf das Schah- und dann auf das Besatzungsregime in Palästina beziehen, richteten sich gegen die Existenz des Staates Israel.

Eine weitere Manipulation ist es, wenn tagesschau.de den iranischen Präsidenten folgendermaßen zu zitieren vorgibt: »Die neue Anschlagswelle in Palästina wird das Stigma im Antlitz der islamischen Welt ausradieren.« Dort, wo wir bei tagesschau.de »Anschlagswelle« lesen, steht in der New York Times schlicht »wave« (Welle). Falsch sind auch Darstellungen der tagesschau.de vom 14. Dezember 2005, Ahmadinedschad habe die Verlegung Israels in eine andere Weltgegend gefordert und den Holocaust als »Mythos« bezeichnet. Ob seine Formulierungen im einzelnen sehr weise waren, sei dahingestellt, manche waren gewiß fragwürdig, unzulässig aber war es, wenn deutsche Medien seine eindeutige Aussage, der Holocaust rechtfertige keine Verbrechen an den Palästinensern, so auslegten, als hätte er den Holocaust geleugnet.

Eine Reuters -Meldung vom 21. Februar 2006 bestätigte: »Der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki hat […] dementiert, daß sein Land den jüdischen Staat Israel ›von der Landkarte tilgen‹ wolle. […] Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad sei falsch verstanden worden. ›Niemand kann ein Land von der Landkarte entfernen.‹ Ahmadinedschad habe nicht den Staat Israel sondern das dortige Regime gemeint […]. ›Wir erkennen dieses Regime nicht als rechtmäßig an.‹ […] Mottaki erkannte auch an, daß es den Holocaust gegeben hat, bei dem während des Nationalsozialismus sechs Millionen Juden ermordet worden waren.« Die klarstellende Meldung erreichte bei weitem nicht den Verbreitungsgrad wie die Falschinformationen, die sich durch ständige Wiederholung in den Köpfen festgesetzt haben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel rückte den iranischen Präsidenten in die Nähe zu Hitler und Nationalsozialismus, indem sie am 4. Februar 2006 in München sagte: »Anfang der 30er Jahre haben auch viele gesagt, das ist nur Rhetorik. Man hätte rechtzeitig vieles verhindern können, wenn man gehandelt hätte… Wir haben uns in Deutschland verpflichtet, den Anfängen zu wehren und alles daran zu setzen, um deutlich zu machen, was geht und was nicht geht. Iran hat es selbst in der Hand.«

Das alles deutet auf Krieg. Slobodan Milosevic wurde zu Hitler. Es folgte der Krieg der NATO gegen Jugoslawien. Saddam Hussein wurde zu Hitler. Es folgte der Krieg der USA und ihrer Koalition der Willigen gegen den Irak. Jetzt wird der iranische Präsident zu Hitler. Und jemand wie Hitler kann hundertmal versichern, die Kernenergie friedlich nutzen zu wollen. Ihm wird nicht geglaubt. Jemand wie Hitler kann im Rahmen aller Verträge agieren. Ihm wird trotzdem vertragswidriges Handeln unterstellt. »Praktisch völlig übersehen wird im Westen, daß Anreicherung absolut legal ist. Kein Vertrag, kein Völkerrecht verbietet das. Im Gegenteil: Der Westen ist eigentlich verpflichtet, Iran dabei sogar zu helfen. So sieht es der Atomwaffensperrvertrag vor. Solange ein Land auf die Bombe verzichtet, hat es Anspruch auf technische Hilfe der Atommächte.« (Jörg Pfuhl vom ARD -Hörfunkstudio Istanbul am 11. Januar 2006). Doch das alles zählt nicht, wenn das Oberhaupt eines Staates als Hitler stigmatisiert ist.

Quelle: http://www.sopos.org/aufsaetze/445f1551f40c1/1.phtml

 

Auf der folgenden Seite findet man eine RIESIGE Übersicht zu den Medienlügen, die gegen den Iran propagandiert wurden.  Dort hat jemand der „Bundeszentrale für politische Bildung“ Druck gemacht, um diese Lügen aus den offiziellen Dokumenten zu tilgen: Steinberg Recherche

 

Und selbst teile der Systempresse mussten die ganze Geschichte schon 2006 (!!) zugeben. So schreibt die Süddeutsche:

Umstrittenes Zitat von Ahmadinedschad Der iranische Schlüsselsatz

Bekanntlich sind Verschwörungstheorien beliebt im Orient und unter Orientalen. Doch dass zurzeit die Gefahr einer Atommacht Iran, die zudem noch Vernichtungsphantasien gegenüber Israel hegen soll, künstlich heraufbeschworen wird, um einen Militärschlag gegen Iran zu rechtfertigen, ist nicht vollkommen von der Hand zu weisen. Tatsache ist: Die Vernichtungsphantasien, die Iran unterstellt werden, gehen auf einen einzigen Satz zurück: „Israel must be wiped off the map.“

Kein Satz wird so häufig mit dem amtierenden Präsidenten Irans, Mahmud Ahmadinedschad, assoziiert wie dieser: Israel muss von der Landkarte radiert werden. Das Problem ist nur – er hat diesen Satz nie gesagt. Ahmadinedschad hat die Worte für „map“ und „wipe off“ nie benutzt. Die persische Originalversion von Ahmadinedschads Äußerungen über Israel ist weit weniger martialisch als die Übersetzung, die verschiedene Agenturen verbreitet haben und die wiederum auf der englischen Übersetzung des persischen Originals beruht.

Um es gleich vorwegzuschicken: Es bleiben immer noch genug Äußerungen übrig, in denen Ahmadinedschad dumm, unverschämt und rassistisch über Israel spricht. Es geht hier nicht darum, Ahmadinedschad zu verteidigen, sondern um die journalistische Redlichkeit. Dazu gehört, auch politische Gegner korrekt zu zitieren – und sei es nur, um politische Optionen realistisch zu beurteilen.

Was also ist passiert? Am 26.10.2005 sprach Ahmadinedschad auf einer Konferenz, die unter dem Motto stand „Die Welt ohne Zionismus“. Es waren im Wesentlichen die großen westlichen Nachrichtenagenturen, die die Übersetzung dieser Passage lieferten: Israel von der Landkarte radieren (AFP), Israel von der Landkarte tilgen (AP, Reuters), Israel ausrotten (DPA). Ahmadinedschad sagte jedoch wörtlich: „in rezhim-e eshghalgar bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad.“

Das bedeutet: „Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte (wörtlich: Zeiten) verschwinden.“ Oder, weniger blumig ausgedrückt: „Das Besatzerregime muss Geschichte werden.“ Das ist keine Aufforderung zum Vernichtungskrieg, sondern die Aufforderung, die Besatzung Jerusalems zu beenden.

Ein Zitat Chomeinis

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Übersetzung von Memri, dem Middle East Media Research Institute. Memri wertet arabische und persische Medien aus und übersetzt deren Beiträge. Das Institut, gegründet von einem ehemaligen Offizier des israelischen Militärgeheimdienstes und gewiss keiner pro-iranischen Haltung verdächtig, wird regelmäßig wegen angeblicher Entstellung persischer oder arabischer Zitate angegriffen.

In diesem Fall ist die Übersetzung von Memri jedoch weit akkurater als die der Nachrichtenagenturen. Die auf dem Farsi-Text beruhende, von der offiziellen iranischen Nachrichtenagentur Isna veröffentlichte und von Memri herausgegebene Version der Rede vom 26.10.2005 lautet: „This regime that is occupying Qods must be eliminated from the pages of history.“ Qods – die Heilige – ist der arabische und auch persische Name für Jerusalem.

Die Memri-Übersetzung ist nur ungenau, weil sie das transitive Verb „eliminieren“ statt des intransitiven „verschwinden“ verwendet – also ein zielgerichtetes, aktives Handeln statt einer ungezielten, passiven Entwicklung. Im Persischen ist mahv shodan jedoch ein intransitives Verb, im Gegensatz zum transitiven eliminieren.

Unter den Tisch gefallen ist auch der Kontext, in dem Ahmadinedschad gesprochen hat. Seine Äußerung war nämlich ein Zitat Chomeinis, und Ahmadinedschad fügte hinzu, dass das israelische Besatzungsregime verschwinden müsse, so wie das Regime des Schah verschwunden sei, wie dies Chomeini einst prophezeit habe. Auch dieser Zusatz macht deutlich, dass Ahmadinedschad nicht die Auslöschung Israels forderte oder die Vernichtung des jüdischen Volkes, sondern einen Regimewechsel.

Alles andere wäre in diesem Kontext unsinnig – hieße es doch, Chomeini zu unterstellen, dass er das iranische Volk auslöschen wollte, als er in den siebziger Jahren gegen den Schah opponierte. Ein weiteres Detail unterstreicht, dass Chomeini damals und Ahmadinedschad heute keine Vernichtungsphantasien ventilierten: Chomeini machte seine Bemerkung, dass das Besatzerregime zu verschwinden habe, in den achtziger Jahren. Damals verkaufte Israel Waffen an Chomeinis Iran – ungeachtet der rhetorischen Verteufelung gab es also unter der Hand funktionierende Beziehungen.

Englischsprachige Medien haben übrigens auf die falsche Übersetzung hingewiesen. So schrieb Jonathan Steele bereits am 2. Juni 2006 im Guardian: „Er sprach keine militärische Drohung aus. Er forderte ein Ende der Besatzung Jerusalems, irgendwann in der Zukunft. Die ,page of time‘-Formulierung legt nahe, dass er nicht davon ausging, dies werde bald geschehen. Das beinhaltete nicht, dass Chomeini, als er die Äußerung als Erster machte, oder Ahmadinedschad, als er sie wiederholte, dachte, dass dies bald bevorstünde oder dass Iran eine Rolle dabei spielen würde, es Wirklichkeit werden zu lassen.“ […]
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/umstrittenes-zitat-von-ahmadinedschad-der-iranische-schluesselsatz-1.287333

 

 

ALSO, bitte: Wenn ihr das nächste Mal mit jemandem über dieses Thema diskutiert, könnt ihr ihm zig Artikel unter die Nase halten, die alle belegen, dass Ahmadenischad niemals die „Vernichtung Israels“ gefordert hat und das dies schlicht und ergreifend eine LÜGE des Medienapparats gewesen ist!

Kommentare
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  2. Eddy sagt:

    Es ist wirklich eine Schande. Es macht den Anschein, dass fast alle Informationsmedien wirklich nur noch an einen Strang ziehen, nämlich einem vorgegebenen und einseitigen Strang.

    Die Diffamierung von Ahmadinedschad als Hitler ist mal wieder typisch. Man will dem Volk einen Feind der Demokratie, der Freiheit und des Frieden verkaufen, damit sich im Kriegsfall das Volk neutral bzw. unterstützend verhält – mit anderen Worten: Es soll eine emotionale Basis für neue Verhaltensweisen geschaffen werden, um Widerstände zu vermeiden.

    Wie sehr das Volk sich gegen eine souveräne demokratischen Regierung wenden kann, sah man während des Vietnamkrieges. Der Zenit der Volksmacht wurde nach ungefähr eineinhalb Jahren nach dem „My Lai – Massaker“ erreicht, als der Erstangeklagte nach 4 Monaten Haft auf Druck des Volkes von Präsident Nixon begnadigt wurde und den restlichen Soldaten ergo kein Prozess gemacht worden war. Das Volk sah das Ermorden von Zivillisten nicht als Schuld der Soldaten an, sondern als Schuld der Verantworlichen Regierung.

    Interessanterweise fand ein ähnliches Massaker im 2. Irakkrieg statt, nachdem eine US-Patrouille über einen Sprengsatz gefahren war. Die Gruppe eliminierte jeden (Frauen, Kinder, Rollstuhlfahrer…), der sich in der Nähe befand, ohne zwischen „Kombatanten“ (wenn man diese so nennen will) und Nicht-Kombatanten zu unterscheiden.

    Man merkt, das die amerikanische Regierung „medial“ viel dazugelernt hat, denn man hört von der Sache so gut wie nichts mehr, außer mal hier und da in deutschen Medien (warum auch immer). Das Interessanteste bei der Sache ist aber, das diesen Soldaten KEIN Prozess gemacht wurde!

    Medien verschmelzen meiner Meinung immer mehr mit dem Saat und werden stärker psychologisch geführt. Ich sehe mir regelmäßig Nachrichten der öffentlich rechtlichen an und dabei fällt mir immer mehr die väterliche Mimik und Wortwahl einiger männlicher Sprecher auf, und besonders bei Sprecherinnen die vorwurfsvolle und Mitbetroffenheit erzwingende Mimik einer manipulativen Person.
    Man erkennt sofort, dass diese Personen nicht nur informieren sollen, sondern Meinungen schaffen wollen (sollen, müssen).

    Ich hoffe, dass die meisten diesen Wahnsinn durchschauen und sich bewusst machen, dass in der aktuellen Berichterstattung über den Iran mal wieder „Schema F“ läuft. Lügen müssen so oft wiederholt werden, bis sie geglaubt werden.

  3. Platon sagt:

    Hier hast du nicht ausreichend Wissen, um die Aussagen selbst zu übersetzen, die Taktik der islamischen Sprecher zu verstehen.

    Ahmadinedschad hat betont, nichts gegen Juden zu haben, glaube das, wer will. Aber einen eigenen Staat sollen sie nicht haben in jenem Gebiet.

    Wer auf solche Aussagen hereinfällt, der kann anderen nicht vorwerfen, sie schluckten alles, was die Medien ihn vorwerfen.

  4. Soraya sagt:

    An den Haaren herbeigezogen Interpretation, dass Ahmadinedschad „nichts“ gegen Juden hätte und „nur „ein Regime „vertreiben“ wolle.
    1. ist Israel kein Regime – sondern der einzig demokratische Staat dort in Middle-East, dass dazu noch gleiche Rechte für alle seine Staatsbürger hat – und 2. leugnet er laufend den Holocaust und wird dadurch mit Belobigungen seitens der Neo-Nazis und rechten-Linken überschüttet und 3. ist das sehr wohl eine Art Aufruf – gar ein Versprechen, den Staat Israel auslöschen zu wollen. Mit Staat meint er sehr wohl die Menschen dort.
    Wie will er es sonst tun? Alle vorher vertreiben oder bitten zu gehen? Oder gar in Züge zu verfrachten, in der Wüste auszusetzen und sie sich dann selbst zu überlssen (ähnlich wie der Völkermord an den Armeniern stattfand)? – um dann hinzugehen, alle heiligen Stätte der Juden wegzubomben – und gleichzeitg wohl dann noch die christlichen heiligen Stätte und so nur die islamischen Stätten übrig zu lassen?
    Wartet mal ab, wenn er die Bombe in Händen hält, in welche Richtungen dann die Raketen abgeschickt werden oder welchen Fatah oder Mujaheddin-Gruppen er welche heimlich übergeben wird, damit ER wieder als Strahlemann und friedlicher Islamprediger dastehen kann.

    Wir wissen ja: Islam ist Friede und Barmherzigkeit und Gerechtigkeit und Toleranz und Gleichberechtigung, für jeden – auch den Dhimmi oder Kufer….. (und wenn sie nicht gestorben sind)…..

    • cag€$ sagt:

      Das ist ein Spiel. Einer muss immer der böse sein, damit die „Guten“ mit dem Finger auf ihn zeigen und sagen können: „Da, da sitz der böse, wir sind die Guten! Tut was wir euch sagen, glaubt was wir euch kohen und euch wird nichts mehr böses wiederfahren. Zur not mit gewallt.“

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