Krieg gegen Libyen

Veröffentlicht: März 18, 2011 von sieleben in Naher Osten
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Seit Beginn der „demokratischen“ Revolutionen im Nahen Osten und Nord-Afrika habe ich mich gefragt, ob durch die Hintergrundmächte gewollt bzw. initiiert wurde, oder ob es tatsächlich Zufall gewesen ist. Persönlich bin ich der Ansicht, dass wir uns momentan in einer Phase des Plans befinden, in dem Destabilisierung an erster Stelle steht , „Ordo Ab Chao“ ist hier das Stichwort – Ordnung aus dem Chaos.
Meine Zweifel hatte ich allerdings gegenüber den besagten Revolutionen. Was würde es der NWO-Mafia bringen, wenn der Nahe Osten destabilsiert werden würde? Dass vielleicht fundamentalistische Islamisten die Führung übernehmen könnten und einen Krieg gegen Israel anzetteln, um den vorhergesagten 3. Weltkrieg zwischen dem Westen und der islamischen Welt beginnen zu können?
Oder dass die Rohstoffversorgung mit Öl- und Gas unterbrochen wird und dies zu einem weltweiten Wirtschaftskollaps führen könnte?

Eine bestimmte Gewissheit, wer hinter diesem Plan steckt, könnte seit gestern Abend gewonnen werden. Die UN hat gestern Abend einen Luft-Angriff auf Libyen beschlossen und damit die Katze aus dem Sack gelassen. Wenn die UN tatsächlich das Ghadhafi-Regime abschaffen will, ist damit, für meine Begriffe, klar dass diese ganze Revolutionswelle FÜR die NWO-Pläne arbeiten. Das Regime wurde ja immer hin mehr als 40 Jahre vom Westen unterstützt. Sarkozy, Berlusconi und andere waren dicke Freunde von dem „Diktator“. Jetzt lässt man ihn fallen und beweisst damit mMn., dass der Nahe Osten destabilisiert werden muss.

UPDATE:

Heute erschien beim Honigmann ein wirklich wichtiger Artikel zum Libyen-Konflikt, der die Sache in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Während der Westen Ghaddafi nun als „Diktator“ präsentiert und in den Medien immer wieder die Reizworte „Giftgas“, „Zivilopfer“ und „diktatorisches Regime“ fallen, um den Konflikt im nötigen Licht erscheinen zu lassen, stellt sich die Wirklichkeit anders dar! Ohne viele Worte verlieren, möchte ich jedem anraten den folgenden Artikel aufmerksam zu studieren. Des weiteren möchten wir auf den Artikel von politaia / hinweisen, der ebenfalls sehr einleuchtend ist.

Die “Libysche Revolution” und die gigantischen libyschen Wasserreserven

Die Dämonisierung Gaddafi in der westlichen Pressehurerei nach dem Motto: “Ein bißchen Wahrheit vermischt mit einer Menge Lügen” lässt nur zu deutlich darauf schließen, wer hinter der “Libyschen Revolution” steckt. Nachdem die Russen die westliche Presse wieder einmal wegen der angeblichen Bombardierung der Bevölkerung durch Gaddafis Luftwaffe der Lügen strafen konnten, ist es keineswegs mehr von der Hand zu weisen, dass die “Libysche Revolution” in Gänze auf Befehl der einschlägigen Weltbrandstifter in London angezettelt wurde.

Die “eingefrorenen” Milliarden im Ausland, die angeblich im Privatbesitz Gaddafis waren, dürften eher Gelder sein, die dem libyschen Staat gehören. Und an die wollen die Globalisten heran. Wo werden wohl Mubaraks abgebliche 70 Milliarden Auslandsguthaben landen? Und in Zukunft die saudischen , bahrainischen und kuwaitischen Auslandsvermögen? Gewiss nicht bei der Bevölkerung dieser Staaten. Noch lukrativer sind natürlich die Erdölbestände dieser Länder, die bald unter direkter Kontrolle der Londoner City stehen werden.

Gaddafi ist ( oder war) die vielleicht wichtigste Figur in Nordafrika, denn es hat sein Land an die Spitze des afrikanischen Kontinent gebracht und die Erdöleinnahmen Libyens nicht in Paläste, Yachten und Fuhrparks gesteckt, sondern in sein Land investiert. Darauf wurde in diesem Artikel schon eingegangen. Aber das ist noch nicht alles:

Der “wahnsinnige” Gaddafi hat 1980 ein riesiges Projekt zur Wasserversorgung für Libyen, Ägypten, Sudan und den Tschad begonnen und beinahe fertiggestellt. Es ist gefährlich, ohne einen Cent der Weltbank und des IWF ein Projekte durchzuziehen, welches das Potential hat, ganz Nordafrika in einen blühenden Garten zu verwandeln. Das steht dem Ziel der Destabilisierung der Region entgegen, welche die Londoner City anstrebt, um die Weltdikatur der Konzerne durchzusetzen. Am 01. September 2010 konnte der erste Großabschnitt des Projektes nach dreißigjähriger Planung und Bauzeit in Betrieb genommen werden. Das sind 5 Monate vor Beginn der Unruhen, also bevor das Projekt im wahrsten Sinne des Wortes Früchte tragen konnte.

Im Süden Libyens gibt es vier große Wasserreservoirs (Kufra basin, Sirt basin, Morzuk basin und Hamada basin), in denen 35.000 Kubikkilometer(!) Wasser lagern. Um sich von der Größe der Reservoirs ein Bild zu machen: Nehmen Sie die Fläche der Kolonie Deutschland und stellen sie sich einen ebenso großen See mit 100 Metern Wassertiefe vor! Diese quasi unerschöpflichen Wasserreserven sind für die Globalisten, die das Weltwassergeschäft monopolisieren wollen, viel wichtiger, das das libysche Öl! Ein Kubikmeter unbelastetes, extrem reines Wasser kann mit einem Kostenaufwand von unschlagbaren 35 Cent gefördert werden.

Unterstellt man einen Abgabepreis von nur 2 Euro/Kubikmeter (den Globalisten werden sicherlich lukrativere Geschäftsmodelle einfallen), so beziffert sich der Wert dieser Wasserreservoirs höchster Güte auf 58 Billionen (58.000.000.000.000.-) Euro!

Mit diesem Projekt hätte Libyen eine wahrlich “grüne Revolution” in Gang gesetzt und die Versorgung Afrikas mit Lebensmitteln übernehmen können. Vor allem hätte es Libyen und Nordafrika aus den Klauen des IWF befreit und unabhängig gemacht. Selbstversorgung? Ein Reizwort für das Bankster- und Konzernkartell, das auch schon den Jonglei-Kanal vom weißen Nil in den Süden Sudans blockierte, in dem die CIA die Sezessionskriege im Südsudan anheizte.  Die Globalisten setzten lieber auf teure Entsalzungsanlagen, selbstverständlich über die Weltbank finanziert und von ihren Konzernen erbaut.

Am 20.03.2009 konnte man in den Maghreb-Nachrichten lesen:

Libysche Offiziere präsentierten zum ersten Mal auf dem 5. Weltwasserforum in Istambul ein Projekt zur Wasserförderung, das auf 33 Milliarden Dollars geschätzt wurde. Das Projekt wurde als die  8. Weltwunder bezeichnet und  sieht die Errichtung eines künstlichen Flusses vor, damit die Bevölkerung im Norden Libyens mit trinkbarem Wasser versorgt werden können.   Die Projektarbeiten wurden seit 1980 auf Aufrag des libyschen Führers, Muammar Gaddafi, eingeführt. 2/3 des Projekts wurde bereits fertig gestellt. Es handelt sich um eine 4 000 Km lang Wasserleitung, die im Grunde liegendes gepumptes Wüstenwasser durch die libysche Sahara in den Norden fliessen lässt.  „Die Studien zeigten, dass das Projekt kostensparender als die anderen Altrnativen war.“ meldete der für das Grundwassermanagement zuständige  Fawzi al Sharief Saeid.

Lake Gabron, one of the Germa Lakes, Fezzan, Libya. Photo: Martin Spencer Greening the desert projects Like at Jardinah and Sulug near the coast south of Benghazi, there are a few highly irrigated and extremely larger farms in the desert which are irrigated using water from the “Great Man Made River project”. This project taps into huge underground aquifers under the desert. The two largest farms are near Kufra in the central eastern desert and at Makunsah which is 50 kilometres south of the middle of the Germa lake complex. These farms have a micro-climate greatly different from the surrounding desert.

Der Wasservorrat reicht nach Berechnungen bis zu 4.860 Jahren, wenn die davon profitierenden Staaten Libyen, Sudan, Tschad und Ägypten ihn wie es vorgesehen verwenden.

Haben Sie davon schon gehört, oder lesen Sie etwa  die Maghreb-Nachrichten nicht? Warum erfährt man davon im Westen so wenig? Bei der Einweihungsfeier sagte Gaddafi , dass dieses Projekt “die größte Antwort auf Amerika ist, das uns anklagt, den Terrorismus zu befördern.”  Auch Mubarak war ein großer Anhänger des Projekts.

Quelle:

http://www.water-technology.net/projects/gmr/

http://de.wikipedia.org/wiki/Jonglei-Kanal

http://poorrichards-blog.blogspot.com/2011/03/virtually-unknown-in-west-libyas-water.html#comments

http://american_almanac.tripod.com/libya.htm

http://www.africanbirdclub.org/countries/Libya/geography.html

http://www.goumbook.com/tag/libya/

http://www.politaia.org/kriege/die-libysche-revolution-und-die-gigantischen-libyschen-wasserreserven-politaia-org/

Kommentare
  1. noicon sagt:

    Der Ansatz mit den Wasservorräten ist wirklich interessant, da könnte was dran sein. Ich kann mich noch erinnern, während der Militärgrundausbildung (RS, Jahr 2000), da kam so ein Hochdekorierter um über Bedrohungslagen der Zukunft zu referieren. Und seine Meinung war, dass künftige Kriege nicht um Öl geführt werden, sondern schlicht um Wasser. Wasser werde zum begehrtesten Gut werden, wobei er es natürlich nicht unterliess, die Schweiz diesbezüglich als „Wasserschloss Europas“ zu deklarieren. Wie gesagt, das war vor 10 Jahren.

    Lg

    Claudio

  2. Adrian sagt:

    No comment, no comment!!! Leider ist da nicht zutreffend, aber trotzdem irgendwie genau das was die Welt als Zuschauer macht. Merkt man nicht das wir regelrecht verarscht werden? Es geht immer wieder um Rohstoffe und Kapital und zwar seit die Menscheit gibt. Die Interessen sind grösser als das bewirken einer guter Tat.
    Unschuldige sterben und wir sehen zu. Sind wir was besseres, da wir im Westen leben.
    Uns geht ja gut, haben alles was wir wollen und bemerken nicht mal das unser Nachbar im Not ist. USA + Öl = 777

  3. […] Autoren habens echt drauf: Artikel zu Gaddafi & Lybien Krieg gegen Lybien   No […]

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